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In
den nächsten Wochen werden viele interessante Bücher erscheinen
- bald werden Sie mehr hier finden!
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Martin
Suter, Wut und Liebe
Diogenes
Verlag
336 Seiten Fr. 35.00 |
Marco
ist ein Künstler Anfang dreißig. Das Gehalt seiner Freundin
Camilla reicht knapp für sie beide. Camilla jedoch hat sich
mehr vom Leben erhofft, weshalb sie sich von Marco trennt. Es ist
eine Kopfentscheidung, doch wann, wenn nicht jetzt, soll sie ihre
Zukunft in die Hand nehmen? Um seine verlorene Liebe zurückzugewinnen,
ist Marco zu allem bereit. Als eine ältere Dame ihm die Chance
bietet, zu einem Vermögen zu kommen, lässt er sich auf
den zweifelhaften Deal mit ihr ein. |
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Urs
Faes, Sommerschatten
Suhrkamp
Verlag
130 Seiten Fr. 33.50 |
Auf
dem Rückweg in seine Rebhütte im Schwarzwald bekommt der
Erzähler einen Anruf, der alles verändert: Seine Partnerin
Ina ist beim Freitauchen schwer verunglückt. Sie wird ins künstliche
Koma versetzt, niemand weiß, ob ihr Gehirn Schaden genommen
hat, ob sie je wieder aufwachen wird. In den folgenden Tagen bangt
er um ihr Überleben, benachrichtigt er Freunde und Verwandte,
erinnert sich an das tastende Kennenlernen, die geteilten Wege und
Glücksmomente. Er harrt an Inas Krankenbett aus, spricht zu
ihr, liest ihr vor, hofft, sie möge endlich aufwachen, zurückkehren
zu ihm. Sein Erzählen ist Notwehr gegen das Gefühl des
Verlassenseins, die Angst, sie endgültig zu verlieren. |
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Verena
Steiner, Solo, Alleinsein als Chance
Aris
Verlag
259 Seiten Fr. 25.90 |
'Zweieinhalb
Jahre zuvor war mein Mann in den Bergen ums Leben gekommen. Ich
wollte etwas gegen diese innere Leere unternehmen und meine Lebensfreude
zurückgewinnen. Dazu musste ich herausfinden, wie ich aus der
Einsamkeit herauskommen und ein glückliches und erfülltes
Leben führen kann.'Die Bestsellerautorin Verena Steiner ist
zurück mit ihrem persönlichsten Werk. Ihre Botschaft:
Alleinsein ist DIE Gelegenheit, sich selbst besser kennenzulernen,
eigenständiger zu werden und über den eigenen Horizont
hinauszuwachsen. Verena Steiner zeigt auf, wie man frei und dennoch
verbunden sein kann. Es gelingt ihr auf bestechende und spielerische
Weise, Wissen zu vermitteln und zum Handeln anzuregen. Sie weiss
Erkenntnisse aus der Wissenschaft und eigene Einsichten und Erfahrungen
auf lebendige und gut strukturierte Weise zusammenzubringen. Entstanden
ist ein fundiertes und äusserst motivierendes Buch. |
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Fabio
Andina, Sechzehn Monate
Rotpunkt
Verlag
200 Seiten Fr. 30.00 |
5.
März 1944: In Cremenaga, einem kleinen Dorf an der italienisch-schweizerischen
Grenze, wird der Schreiner Giuseppe Vaglio von der deutschen SS
verhaftet. Er hat Juden und verletzten Partisanen geholfen, den
Grenzfluss Tresa zu überqueren und sich in die Schweiz zu retten.
Am 6. Juli 1945, sechzehn Monate nach seiner Verhaftung, kehrt Giuseppe
zurück: verwundet, abgemagert, auf einem Ohr taub. Bis an sein
Lebensende schweigt Giuseppe - er ist der Großvater von Fabio
Andina - über das, was er erlebt hat. Im Roman Sechzehn Monate
zeichnet Andina das Bild einer Dorfgemeinschaft, die in Kriegszeiten
zusammenhält, obwohl der Faschismus einzelne Dorfbewohner vergiftet.
Er porträtiert Giuseppes Frau, die fromme Concetta, die versucht,
ihre zwei Kinder nie spüren zu lassen, wie verzweifelt sie
ist. Und er begleitet Giuseppe auf seinem Leidensweg durch drei
italienische Gefängnisse, auf dem Transport nach Mauthausen
und durch den Albtraum der KZ-Zwangsarbeit. Nach Kriegsende kehrt
Giuseppe zu Fuß nach Cremenaga zurück. Dass er überlebt
hat, verdankt er seinem Schreinerberuf und seiner Liebe zu Concetta,
an die er Tag und Nacht denkt und von der er weiß, dass sie
auf ihn wartet. |
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Martin
Walker, Déja-vu. Der siebzehnte Fall
für Bruno, Chef de police
Diogenes
Verlag
400 Seiten Fr. 35.00 |
Bruno
erholt sich noch von einer Schussverletzung, als ein geheimnisvoller
Fund sein Interesse weckt: Bei einem verfallenen Schlösschen
wird ein Grab mit drei Skeletten gefunden, offenbar aus dem 2. Weltkrieg.
Ist es im idyllischen Saint-Denis zu Kriegsverbrechen gekommen?
Bruno begibt sich auf Spurensuche in dunkle Zeiten, doch auch in
der Gegenwart wird er dringend gebraucht: Internationale Besucher
müssen mit Köstlichkeiten aus dem Périgord bewirtet
werden, und die malerische Vézère schwillt zu einem
reißenden Strom an, der ganz Saint-Denis in Gefahr bringt. |
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Pierre
Martin, Madame
le Commissaire und die gefährliche Begierde Band 12
Knaur
Verlag
368 Seiten Seiten Fr. 18.50 |
Madame
le Commissaire ermittelt an den Traumzielen der französischen
Riviera:'Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde'
ist der 12. Provence-Krimi um die sympathische Kommissarin Isabelle
Bonnet von Bestseller-Autor Pierre Martin. Isabelle
Bonnet ist geschockt, als sie von einer psychiatrischen Klinik kontaktiert
wird: Dort behandelt man eine Patientin mit Amnesie. Die Frau ist
ihre beste Freundin, Clodine. Sie wurde vor einigen Tagen früh
morgens am Strand von Pampelonne aufgegriffen, splitterfasernackt
und völlig verwirrt. Als erste Erinnerungen zurückkehren,
erzählt Clodine von einer Party am Strand. Waren K.-o.-Tropfen
im Spiel?
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Jean
Ziegler, Trotz alledem. Warum ich die Hoffnung auf eine bessere
Welt nicht aufgebe
C.
Bertelsmann Verlag
208 Seiten Fr. 30.50 |
In
einer Zeit, die von verheerenden Kriegen in Gaza und der Ukraine,
von einer drohenden Klimakatastrophe, von Flüchtlingselend
und dem Erstarken autoritärer Regime geprägt ist, erinnert
Jean Ziegler, langjähriger UN-Sonderberichterstatter für
das Recht auf Nahrung, daran, dass im globalen Süden seit Jahrzehnten
ein Vernichtungskrieg gegen die Schwächsten der Menschheit
wütet, immer und schlimmer noch, mit allein im Jahr 2023 über
sechzig Millionen Todesopfern. Gestorben an Hunger, Durst, Epidemien
oder durch Verteilungskonflikte, hinterlassen sie ein so stummes
wie beredtes Zeugnis von den Auswirkungen des Raubtierkapitalismus:
Heute besitzen 50 Einzelpersonen so viel wie die abgehängte
Hälfte der Menschheit, erwirtschaften die 500 größten
transkontinentalen Unternehmen mehr als die Hälfte des Bruttoweltprodukts.
Müssen wir diese kannibalische Weltordnung wirklich weiterhin
ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals
über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen?
Die Hoffnung jedenfalls lässt sich nicht unterdrücken,
dass sich doch noch eine planetarische Zivilgesellschaft entwickelt,
in der die Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker
gewahrt und Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen und
Schwachen geübt wird. Jean Ziegler, der unermüdliche Kämpfer
gegen Elend und Unterdrückung, plädiert für einen
machtvollen Aufstand des Gewissens und stellt uns die intellektuellen
Waffen dafür zur Verfügung. |
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Donna
Leon. Backstage
Diogenes
Verlag
256 Seiten Fr. 32.00 |
'Die
Charaktere aus der Feder guter Autoren sind wie echte Menschen,
nur echter', sagt Donna Leon. Darum wohl ist ihr Leben auch so reich
an Figuren, echten und erfundenen. In Backstage tritt eine bunte
Truppe auf: das Rock-Genie Frank Zappa, Venedigs bekanntester Diamantenhändler,
eine tollkühne Sexworkerin, ein cleverer Komponist, tragische
Helden, bewunderte Kollegen und Kolleginnen. Donna Leon gestaltet
diese Begegnungen zu funkelnden Geschichten. |
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Doris
Dörrie, Wohnen
Hanser
Verlag
128 Seiten Fr. 27.90 |
Doris
Dörrie, die gefeierte Filmemacherin und Autorin, erzählt
ihr Leben als Wohnende und fragt, wie und mit wem wir wohnen wollen
- eine unendliche Vielfalt des Wohnens tut sich auf.Doris Dörrie
ist eine Wohnende wider Willen. Nie wollte sie sich niederlassen,
fest einrichten, Wurzeln schlagen, aber wie andere wohnen, hat sie
immer schon fasziniert. In Kalifornien geht sie zu Hausbesichtigungen,
nur um sich andere Leben in anderen Räumen auszumalen. Auf
ihren unzähligen Reisen nach Japan, Mexiko, Marokko, Amerika
und Südeuropa sieht sie, wie eng das Wohnen an die jeweilige
Kultur geknüpft ist. Und bei ihrer Arbeit als Filmemacherin
wird sie zur Expertin für das Erschaffen künstlicher Wohnwelten.
Doch während sie ihr eigenes Elternhaus beschreibt, die Studentenbuden,
Wohngemeinschaften und das versuchsweise Leben auf dem Land, drängt
sich ihr eine Frage immer wieder auf: Wo ist eigentlich in all diesen
Häusern und Wohnungen der Raum für die Frauen geblieben?
Könnte es etwa sein, dass aus der Hausfrau nur eine Frau im
Haus mit anderen geworden ist? Doris Dörrie ist fest entschlossen:
Sie will ihre ganz eigene Art des Wohnens finden. |
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Christine
Brand, Vermisst: Der
Fall Emily
Blanvalet
576 Seiten Fr. 25.50 |
Malou
Löwenberg: rebellische und engagierte Ex-Polizistin, jetzt
Privatdetektivin, spezialisiert auf Cold Cases. Sie will Menschen
finden, die seit Langem vermisst sind. Ihre erste Klientin ist Vera
König, die seit vier Jahren nach ihrer Tochter sucht. Emily
wäre heute sieben, und Vera ist überzeugt, dass sie noch
lebt. Malou stößt bei ihren Ermittlungen auf die Spur
eines internationalen Kinderhändlerrings. Doch auch Emilys
Vater verhält sich höchst verdächtig. Plötzlich
macht Malou eine schockierende Entdeckung und blickt in Abgründe,
die sie nie für möglich gehalten hätte.
Inspiriert von wahren Begebenheiten, abgründig und nervenzerreißend
spannend - die neue Reihe der erfolgreichen SPIEGEL-Bestsellerautorin. |
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