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Die
Journalistin Elisabeth Bardill-Meyer aus Tenna im Safiental hat mir die
Erlaubnis gegeben, ihre Buchbesprechungen hier abzudrucken. Ganz herzlichen
Dank!
Hier
finden Sie ein Interview mit Elisabeth Bardill
Elisabeth Bardill
Besprechung für den April Newsletter
Torsten Woywod, Mathilde und Marie

Torsten Woywod, Mathilde und Marie. Eine Liebeserklärung an den Zauber
des Lesens und eine Rückbesinnung auf das, was wir im Leben wirklich
brauchen
dtv Verlag Fr. 30.90, Hörbuch Fr. 30.90
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Ein
kleines Bücherdorf in den belgischen Ardennen
Die junge Frau Marie bricht aus ihrem Alltag in Paris auf, verlässt
Wohnung und Arbeit, ohne viel Aufhebens in ihrem Bekanntenkreis zu machen.
Sie reist mit leichtem Gepäck im Zug Richtung Norden und weiss noch
nicht, wo die Reise hingeht. Sie kommt mit einer mitreisenden Frau ins
Gespräch, die merkt, dass Marie eine Flüchtende und Suchende
ist. Gemeinsam verlassen sie den Zug, und Marie wird eingeladen, mit Thomas
ins ländliche Dorf Redu mitzufahren. Soweit das Auge reicht, sind
ringsum Bäume und Berge zu sehen. Keine dröhnenden Motoren,
keine lärmenden Menschen. Die Städterin kann sich nicht daran
erinnern, wann sie zum letzten Mal an einem Ort gewesen war, der eine
solche Ruhe ausgestrahlt hat. Wahrscheinlich noch nie. Marie wird Gast
bei der Frau, die sie auf der Reise kennengelernt hatte. Das Dorf hat
einige Buchläden und zieht zu gewissen Zeiten viele Touristen an.
Mathilde lebt als Nachbarin zurückgezogen und nimmt nicht Teil am
Dorfgeschehen. Als dann die junge Französin ins Dorf kommt und der
Frühling Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuem Leben
erweckt. Selbst Mathilde kann sich dieser Veränderung nicht entziehen.
Mathilde und Marie kommen sich über einen besonderen fragmentarischen
Text näher.
Der Autor Torsten Woywod, geboren 1981, ist ein Fachmann in der Verlags-
und Bücherwelt. Er legt mit diesem Buch seinen ersten eigenen Roman
vor, nachdem er durch die Buchhandlungen dieser Welt gereist war. Seine
Geschichte fliesst ruhig dahin und birgt dennoch einige Geheimnisse in
sich: über das Menschsein, die Wirkung der Natur, das Dorf, die Nachbarn,
aber vor allem über die Kraft, die wir beim Lesen von Büchern
gewinnen.
Torsten Woywod: «Es scheint mir lohnender denn je, Geschichten zu
schreiben, die zum Nachdenken anregen und Hoffnung geben. Geschichten,
die kleine Alltagsfluchten ermöglichen und einfach nur guttun. Das
in einer Zeit, wo wir uns fragen, ob die Welt allmählich aus den
Fugen gerät.»
Empfohlen von Elisabeth Bardill
Tenna, 12.
März 2026
Elisabeth Bardill
Elisabeth Bardill-Meyer kam 1941 im aargauischen Auenstein zur
Welt und wuchs danach in Küsnacht am Zürichsee auf. Nach der
Ausbildung zur Kindergärtnerin an der Neuen Mädchenschule Bern
war sie in Bubendorf BL tätig. Nach der Heirat mit einem Bündner
Lehrer zog sie nach Tenna ins Safiental und später nach Schiers.
Sie hat vier Söhne und fünfzehn Enkel. Während vieler Jahre
unterrichtete sie im Bildungszentrum Palottis Schiers in den Fächern
Erziehungslehre, Werken und Gestalten. Seit 2004 lebt Elisabeth Bardill
mit ihrem Mann wieder in Tenna. Sie arbeitet freischaffend journalistisch
für Zeitschriften, Zeitungen wie auch regelmässig für die
„Terra Grischuna“, schreibt Bücher und gibt diese selber
unter „edition bardill“ heraus. Es handelt sich stets um Porträts
von Menschen in Graubünden.

Elisabeth Bardill, Männer und Frauen verwurzelt
in Graubünden
Edition Bardill
Fr. 30.00
bitte
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Elisabeth Bardill, Bauernstolz und Bauerntum
Edition Bardill, 2008 Fr. 35.00 bitte mit Mail bestellen
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